Zwiebelprinzip

Es wird Frühling!

Und ich hänge schon wieder mit der Näherei hinterher (vielleicht sollte ich mal anfangen, antizyklisch zu nähen...). Ich muss zugeben, dass ich im Moment in jeder "freien" Minute an meinem Memorial-Quilt arbeite und ich deshalb viele andere Projekte schleifen lasse.
Aber die dicke Winterjacke war für den Waldkindergarten jetzt zu warm und es fehlte am Übergang.

Im Waldkindergarten hat sich ja das Zwiebelprinzip bewährt. Ich hab mir nicht zugetraut eine atmungsaktive, wasserdichte Jack für "drüber" zu nähen, die gab es von Ebay. Aber die dünne Jacke für drunter, die hab ich nicht gekauft. Eine Vliesjacke wollte ich nicht, also gab es die bewährte Jacke in "Kuschelsweat-Jersey"-Kombination. Mein Kuschelsweat in schwarz ist damit alle, aber ich hab beim Aufräumen noch einen guten Meter Sommersweat gefunden. Aufräumen scheint doch recht sinnig zu sein. Meine Jersey-Reste in grün sind hiermit auch alle, hab gnadenlos die Reste verpuzzelt. Auf eine Kapuze hab ich verzichtet, damit unter der Jacke nichts wurschtelt. Damit ist mein Soll im Moment wieder erfüllt.

Hier gibts die Fotos :D






Die Räubertochter will die Jacke mittlerweile garnicht mehr ausziehen, deshalb ist mir leider kein "dreckfreies Foto" gelungen.

Hier noch die Jacke in Aktion:





Als nächstes bekommt das Kind eine Waldhose. Ich überlege, eine Latzhose aus Köper "einfach" an Knien und am Hintern mit irgendwas zu verstärken (Cord? Jeans? Wachstuch?) und einfach zu hoffen, dass der Morgentau nicht allzu nass ausfällt...

Schnittmuster: Klimperklein "Jacke" in Kuschelsweat mit Jersey-Futter, jeweils Reste.
Verlinkt bei: Meertje, Meitlisache und Kiddikram

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